Setzen Sie Ideen in die Tat um!

Innovationen sind neuartige Produkte, Dienstleistungen oder Projekte; sie überzeugen durch ihre Cleverness oder Originalität und sie führen zu einem Wettbewerbsvorteil. Der Naturpark Gantrisch will zusammen mit der Wirtschafts-Vision Gantrisch und weiteren Partnern innovativen Unternehmungen oder Privatpersonen eine Plattform bieten, sich zu präsentieren und ihre guten Ideen der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Sie sollen auch all jenen als Vorbild dienen, die noch in der Start-Phase ihrer Idee stecken.

Verleihung der Innovationspreise

Sie gehen mit Ihrer Innovation neue Wege. Sie haben Mut bewiesen und viel Einsatz geleistet.
Wir wollen Mut machen, Neues zu wagen – damit die regionale Wirtschaft stark und wettbewerbsfähig bleibt!

Welche Innovationen wollen wir ehren?
Innovationen sind neuartige Produkte, Dienstleitungen oder Projekte; sie überzeugen durch ihre Cleverness oder Originalität und sie führen zu einem Wettbewerbsvorteil. Wir suchen Innovationen, die im Perimeter des Naturpark Gantrisch realisiert worden sind oder mitten in der Umsetzung stehen. Auch Prozess- oder Organisationsinnovationen, die vielleicht gegen aussen nicht sofort sichtbar sind, interessieren uns!

Ökologie

Innovationen, die einen Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit in der Region leisten.

Gesellschaft

Innovationen, die das gesellschaftliche Zusammenleben im Parkgebiet fördern.

Zukunft

Innovationen, von jungen Menschen, die etwas bemerkenswertes geleistet haben, z. B. in Lehre oder Studium.

Partner

3 Gründe, warum Sie mitmachen sollten:

  • Als Preis ermöglichen Ihnen der Naturpark Gantrisch und seine Partner einen professionellen „Innovations-Spot“ (Kurz-/Werbefilm) zu realisieren.
  • Sie werden am Innovationsanlass einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt und können sich und Ihre Idee präsentieren.
  • Die lokalen Medien werden über Ihre Innovation berichten. Als Gewinn erhalten Sie einen ganzseitigen Bericht in der Gantrischpost.

Wie bewerten wir Innovationen?

Eine unabhängige Jury wird beurteilen, ob Ihre Innovation die folgenden Kriterien erfüllt:

  • Wurde die Idee professionell geplant, konnte sie bereits umgesetzt werden und wird sie in der Öffentlichkeit kommuniziert?
  • Ist sie neuartig, besteht Potenzial für eine erfolgreiche Einführung und Umsetzung?
  • Bringt sie nachhaltige Wertschöpfung für die Region und ist im Sinne der Parkbevölkerung?
  • Trägt sie zu einem besseren gesellschaftlichen Zusammenleben bei und fördert die öffentliche Diskussion zu gesellschaftspolitischen Themen?
  • Sensibilisiert sie für Umweltfragen oder wertet sie die Landschaft auf?
  • Für die Kategorie Zukunft: Stammt das Projekt von einer oder mehreren jungen Person/en (unter 25)? Hat sie/haben sie etwas Ausserordentliches geleistet, z.B. im Rahmen eines Ausbildungsprojekts in Lehre oder Studium?

Innovationspreis 2020

Die nächste Ausschreibung um sich für den Innovationspreis Gantrisch zu bewerben, wird Anfang 2020 hier aufgeschaltet. Bis dahin wünschen wir viel Erfolg beim Kreieren und Umsetzen von neuen Ideen!

Gewinner der Innovationspreise 2018

Ökologie:

Nominiert waren Marco Messerli von Messerli’s Bio Obst in Kirchdorf, Christian Bonauer von der Gantrisch Wollkarderei Bonauer in Guggisberg und Christoph Zimmermann von der Gasser-Balsiger AG in Gelterfingen. Sie alle setzen das Thema Ökologie in der gesamten Servicekette vorbildlich um und wurden auch für ihre zukunftsgerichtete Sichtweise geehrt. Als Sieger dieser Kategorie wurde der Familienbetrieb Messerli’s Bio Obst ausgezeichnet.

«Sie haben erkannt, dass bei den heutigen Konsumenten die Angst vor Pestiziden und Giften ein Topthema ist und haben durch Anpassung ihrer Produktion diesem Anliegen Rechnung getragen und diese gewissenhaft umgesetzt » führte Jurymitglied Peter Michel von be-advanced die Wahl aus.

Gesellschaft:

Die Endauswahl in der Kategorie Gesellschaft bestand aus Thomas Marti & Hanspeter Gloor mit dem Festival «klangantrisch» in Riggisberg, Carmen Bezençon mit der «Schaumühle» in Forst-Längenbühl und Therese Schweizer mit den Strickerinnen aus Rüschegg. Alle Finalisten leisten aussergewöhnliches für die Gesellschaft, sei dies durch Musik oder verbunden mit traditionellem Handwerk. Gewonnen in dieser Kategorie hat die Dittligmühle mit dem Projekt «Mahl-Zeit Schaumühle». Jurymitglied Claudia Bommer von der Regionalkonferenz Bern-Mittelland begründete den Entscheid mit löblichen Worten.

«Die Kombination von Wissensvermittlung, Kultur und regionalen Produkten in Zusammenhang mit Mehl und Korn ist in dieser Form einzigartig und hat den Ausschlag gegeben, der Dittligmühle den Innovationspreis zu verleihen».

Zukunft:

Die Kategorie Zukunft steht für Innovationen, von jungen Menschen, die etwas Bemerkenswertes geleistet haben, z. B. in Lehre oder Studium. Nominiert waren Alex Baechler mit dem komprimierbaren Abfalleimer Prezit aus Plaffeien, Nico Muhmenthaler, Luca Oberli und Coach Julia Kalenberg von der Hüttengemeinschaft Köniz mit dem Berghaus Grön und Severin Schwander mit seiner Fleischpasteten-Kreation aus Riggisberg, welchen die Jury als Sieger auserkoren hat. Markus Sohn von der Wirtschafts-Vision Gantrisch erklärte, was die Jury von Severin Schwander überzeugt hat

«Es ist die akribische Arbeit dieses jungen Mannes auf ein bestimmtes Ziel hin und die Kreation eines Produktes, welches das Label Gantrisch über die Region hinausträgt».

Gewinner der Innovationspreise 2016

Die Gewinner und ihre Projekte

In der Kategorie Gesellschaft wurde Simon Zahnd mit seinem Projekt Gantrisch Trail prämiert. Er hatte den Lauf-Event im 2015 mit seiner Frau Yvonne ins Leben gerufen und es kamen auf Anhieb mehr als doppelt so viel Teilnehmer wie erwartet. Die Zahnds waren damals komplett überrumpelt worden, hatten sie eigentlich nur mit ein paar eingefleischten Insidern gerechnet. Die Jury hat vor allem sein Engagement für die Region und die Innovativen Preise für die Gewinner beeindruckt. Für die gab es nämlich Käse aus der Region und selbstgemachte Konfitüre. Weitere Informationen finden Sie unter: www.gantrischtrail.com

Dass eine Idee manchmal Jahrelang reifen muss, bis daraus ein Produkt entsteht, beweist auf eindrückliche Weise Mike Schrag. Er gewinnt mit den Trainingsgeräten seiner Firma EISENHORN AG die Kategorie Zukunft. Schrag entwickelte bereits mit 12 Jahren einen ersten Prototyp eines ästhetischen Trainingsgeräts. Beinahe 30 Jahre später gründete er seine eigene Firma und produziert in Plaffeien ein Sportgerät, das mühelos auch als Designstück im Wohnzimmer durchgehen kann. Die regionalen Komponenten sind ihm dabei sehr wichtig, versucht er möglichst viel Rohmaterialen, wie z.B. das Holz aus dem Naturpark Gantrisch, aus der Region zu beziehen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.eisenhorn.com

Regionale Rohstoffe sind auch bei Anna Böhlens Siegerprojekt in der Kategorie Ökologie ein zentraler Punkt. Ihr Ziel ist, alte Kulturen und Rassen neu beleben –„forward to the past“ quasi. Früher war die Schweizer Landwirtschaft vielfältiger, farbiger und schonender. Dahin möchten sie mit ihrem Projekt wieder gelangen. Der Beginn macht die alte Kulturpflanze Lein, auch bekannt als Flachs. Der gesunde Lein soll als alte Ackerkultur wieder populärer werden. Dazu kommt, dass der Lein nicht eine intensive Kultur beim Anbau ist und während der Blütezeit ein wunderschönes, ungewohntes Landschaftsbild abgibt. Im 2015 fuhren sie die erste erfolgreiche Ernte ein und haben viel über den gesamten Produktionsprozess gelernt.

Hof Muriboden, Riggisberg

Gantrisch Trail