Die Nacht wertschätzen

Die Nacht wertschätzen

Nur was man kennt und wertschätzt, das schützt man auch. Gehe mit offenen Augen durch die Nacht.

Warum braucht es die Dunkelheit?

In der Region Gantrisch kennen wir den Nachthimmel noch als dunkles Firmament mit Tausenden von funkelnden Sternen. Die Städte und Agglomerationen mit ihren Lichtglocken sind im Gantrischgebiet in Sichtnähe und erhellen den Horizont immer mehr. Doch während man in der Stadt Bern einen Nachthimmel sieht, der 40mal heller ist als in der unberührten Natur, ist er hier «nur» 0,3- bis maximal 2,5-fach erhellt.

Der Nachthimmel im Gurnigel- und Kaiseregg-Gebiet.

Das dunkle Herz der Region schützen

Um die Dunkelheit im Parkgebiet zu schützen, wurde in Absprache mit den Gemeinden eine 100 km2 grosse Lichtschutzzone definiert. Diese erhält die Dunkelkammern in der Moorlandschaft Gurnigel-Gantrisch und schützt damit ansässige Biotope und die Biodiversität vor Licht. Auch die International Bird Area IBA über der Wasserscheide Gurnigel bleibt dunkel und erleichtert Zugvögeln die Orientierung.

Für das besiedelte Gebiet entwickelte der Naturpark Gantrisch mit den Parkgemeinden Richtlinien für zukünftige Beleuchtungen.

Tipps für einen sternenreichen Abendspaziergang

Ein abendlicher Ausflug ist etwas besonderes. Man kann sich spontan auf den Weg machen oder sich mit etwas Planung auf die Suche nach bestimmten Sternbildern machen. Vom klarem Wetter abgesehen, muss es einfach genug dunkel sein. Diese fünf Punkte, zeigen, wie man sich kurz einen Überblick über Dämmerungszeit, Lichtverschmutzung, Mondphase und Lage von Sternbildern und der Milchstrasse verschafft.

Wie du der Nacht etwas Gutes tun kannst: