Mit Herz und Schere fürs Gürbetal

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In Zukunft soll es im Gürbetal wieder mehr blühen, zwitschern und summen. Eine aktuelle Umfrage zeigt: 77 % der Gürbetaler Bevölkerung beschäftigen sich mit dem Thema Biodiversität – Natur und Artenvielfalt interessieren. Besonders sichtbar wird dies im Projekt «Lebendiges Gürbetal». Viele Freiwillige engagieren sich in den lokalen Trägerschaften der acht teilnehmenden Gemeinden.

Engagierte Menschen übernehmen in ihrem Dorf eine aktive Rolle und arbeiten in einer der acht Trägerschaften mit. Sie tragen das Projekt in die Gemeinschaft vor Ort und sind Vorbilder. Sie motivieren und unterstützen Nachbarinnen und Nachbarn zum Mitmachen und Agieren als Ansprechpersonen. Sie unterstützen Projekte und bringen ihre eigenen Ideen ein. Sie organisieren Natureinsätze und Anlässe rund um die Vielfalt der Natur und packen mit an. Auf den folgenden Zeilen erfahren wir von drei Persönlichkeiten, warum sie sich in einer Trägerschaft engagieren und wie wir unsere Region gemeinsam mit kleinen Schritten aufblühen lassen.

Wieso lohnt es sich, bei der Trägerschaft im Dorf mitzumachen?

Gemeinsam lässt sich mehr erreichen als allein. Eine engagierte Gemeinschaft macht das Dorf lebendiger für alle. Es lohnt sich für alle, in einer Trägerschaft mitzumachen. Du engagierst dich gemeinsam mit Menschen aus dem Dorf, du lernst Neues dazu, kannst dich einbringen und in deinem Umfeld Positives bewirken. Es macht Freude, sich für eine gemeinsame Zukunft zu engagieren. Zudem ist das Projekt «Lebendiges Gürbetal» ein einmaliges Pionierprojekt in der Schweiz. Dies macht eine Mitarbeit besonders spannend.

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Mir ist der Erhalt der Artenvielfalt sehr wichtig und ich sehe im Projekt ‹Lebendiges Gürbetal› eine grosse Chance, in unserem Dorf etwas zu bewirken. Kirchdorf hat durch seine Lage am Fusse des Belpberges aus meiner Sicht ein grosses Potenzial für die Vernetzung verschiedener Lebensräume. Ich freue mich besonders darauf, zusammen mit der Bevölkerung in konkreten Projekten anzupacken.

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Für meine Kinder und Enkel wünsche ich mir eine unbelastete Zukunft und engagiere mich deshalb in der Trägerschaft in Toffen. Bei uns gibt es grosses Potenzial, etwas zu bewirken: in unseren Gärten, auf den öffentlichen Flächen, mit der Müsche und der Gürbe oder auch zwischen den landwirtschaftlichen Flächen ausserhalb des Dorfs.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Leuten und darauf, dass wir direkt loslegen können. Wenn wir schnell Resultate sehen, hoffe ich, dass wir gemeinsam einen Dominoeffekt auslösen können.

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Als Garten- und Landschaftsbauunternehmen aus der Region ist es uns wichtig, Verantwortung für unser Umfeld zu übernehmen. Wir arbeiten täglich draussen in der Natur und sehen, wie wertvoll eine vielfältige Pflanzen- und Tierwelt für Menschen und Tiere ist. Mit unserem Engagement möchten wir unser Dorf aktiv mitgestalten und etwas zurückgeben.
Ich freue mich auf Angebote wie Gartenkurse, die Roadshow und den Austausch zwischen den Generationen. Schön ist auch, dass Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen zusammenkommen und ein gemeinsames Interesse teilen.

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Wie kann ich mich sonst im Dorf engagieren?

Die Trägerschaften im Dorf organisieren gemeinsame Gartentage, Natureinsätze und andere spannende Anlässe, die die Menschen vor Ort zusammenbringen. Ob Neophyten ausreissen, Lebensräume renaturieren oder Gärten naturnah gestalten – überall wird angepackt. Und du kannst dabei sein! Du möchtest in deinem Dorf mithelfen? Dann schau dir an, welche Anlässe und Einsätze in deiner Gemeinde geplant sind.

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