Die Korridorstudie Gantrisch zeigt, wie die Mobilität im Gantrischgebiet weiterentwickelt werden könnte – im Alltag und in der Freizeit. Jetzt läuft die öffentliche Mitwirkung: Alle interessierten Personen können sich zu den vorgeschlagenen Massnahmen äussern.
Der Naturpark Gantrisch ist Wohnraum, Arbeitsort, Naherholungsgebiet und Ausflugsziel zugleich. Diese Vielfalt macht die Region besonders – sie bringt aber auch Herausforderungen mit sich. Wie kommen Einheimische zuverlässig und schnell zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen? Wie erreichen Besucher:innen die beliebten Ausflugsziele möglichst einfach und umweltverträglich? Und wie können Lärm, Parkplatzdruck und Sicherheitsfragen besser angegangen werden?
Mit der Korridorstudie Gantrisch liegt nun eine umfassende Verkehrs- und Mobilitätsbetrachtung für den südlichen Teil des Naturparks vor. Erarbeitet wurde sie im Auftrag der Regionalkonferenz Bern-Mittelland, des Entwicklungsraums Thun und des Kantons Freiburg. Der Naturpark Gantrisch sowie die betroffenen Gemeinden waren in den Prozess eingebunden.

Viele Puzzlesteine für eine bessere Mobilität
Die Studie zeigt: Für die Verkehrssituation im Gantrischgebiet gibt es keine einfache Lösung. Gefragt ist ein Zusammenspiel von vielen verschiedenen Massnahmen.
Aus Sicht des Naturparks sind besonders jene Ansätze wichtig, die eine nachhaltige Entwicklung unterstützen: bessere ÖV-Angebote, eine gezielte Lenkung der Besucherströme, weniger Druck auf stark frequentierte Orte und Massnahmen gegen Lärm im Naherholungsgebiet.
Jetzt mitwirken!
Die Korridorstudie befindet sich aktuell in der öffentlichen Mitwirkung. Alle interessierten Personen, Organisationen, Vereine und Betriebe können sich zu den vorgeschlagenen Massnahmen äussern.
Die Mitwirkung läuft bis zum 15. August 2026. Die Unterlagen und der elektronische Fragebogen sind auf der Website der Regionalkonferenz Bern-Mittelland verfügbar.