Belp wird grüner, bunter und lebenswerter. Das Dorf steigt ab Januar 2027 beim Projekt «Lebendiges Gürbetal» mit ein. Damit fördern neu neun Gemeinden und ihrer Bevölkerung die natürliche Vielfalt mit wirkungsvollen Massnahmen. Aktuell läuft die gemeinsame Planung der Gemeinde, der Umweltgruppe Belp und dem Naturpark Gantrisch, damit es auch in Belp in Zukunft mehr summt, blüht und zwitschert.
Der Belper Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 25. Juni beschlossen in das laufende Projekt «Lebendiges Gürbetal» einzusteigen. Belp engagiert sich aktiv im Projekt – zusammen mit den acht bisherigen Gemeinden Burgistein, Forst-Längenbühl, Kaufdorf, Kirchdorf, Riggisberg, Thurnen, Toffen und Wattenwil. Gemeinsam mit dem Naturpark Gantrisch und lokalen Trägerschaften wollen sie Massnahmen zur Förderung der Biodiversität umsetzen und die Bevölkerung mit dem Spiel «Jeder Quadratmeter zählt» aktiv einbeziehen.
Ein Aktionsplan und eine Trägerschaft für Belp
Während die acht bisherigen Dörfer bereits mitten in der Umsetzungsphase sind und das Spiel «Jeder Quadratmeter zählt» bereits läuft, startet in Belp die Vorbereitungsphase für den Einstieg ab 2027. Aktuell erarbeitet die zuständige Kommission gemeinsam mit der Umweltgruppe Belp und dem Leiter Biodiversität und Landschaft des Naturparks den Aktionsplan. Konkrete Massnahmen für mehr Biodiversität werden entwickelt, festgehalten und die Umsetzung budgetiert. Die Umweltgruppe übernimmt zudem die Rolle der Trägerschaft. Sie wird das Bindeglied zwischen Naturpark, Gemeinde und der Dorfbevölkerung sein. Die Umweltgruppe Belp hilft mit, das Projekt im Dorf zu verankern, motiviert die Bevölkerung zum Mitmachen und treibt das Vorhaben mit lokalem Wissen voran.


«Jeder Quadratmeter zählt» – die Bevölkerung spielt mit ab März 2027
Wer macht am meisten für die Biodiversität und sammelt damit Punkte für sein Dorf? Unter dem Motto «Jeder Quadratmeter zählt» tritt die Belper Bevölkerung ab März 2027 gegen die acht anderen Dörfer an. Sowohl die Bevölkerung, die Landwirtschaft, das Gewerbe wie auch Institutionen – zum Beispiel Schulen und Kirchen – können an der Challenge teilnehmen.
Vom Balkon bis zum Dorfplatz: Jede noch so kleine oder grosse Fläche zählt. Alle Massnahmen zur Förderung der Biodiversität in Belp sind willkommen – wichtig ist, dass sie auch gepflegt und erhalten bleiben. Die Projekte können auf einfache Art und Weise auf der online Plattform www.lebendiges-gürbetal.ch eingegeben werden. Der aktuelle Punktestand ist in Echtzeit auf dem Online-Portal einsehbar.
Mit dem Projekt «Lebendiges Gürbetal» säen wir in Belp heute, was morgen summt, blüht und zwitschert.