Die kleine Heuschrecke bevorzugt sonnige Sandbänke an Flussufern.
Sie erreicht gerade einmal eine Länge von ca. 8 – 11 mm und ernährt sich von Algen und Moosen. Die Türks Dornschrecke stellt hohe Ansprüche an ihren Lebensraum: Sie kommt ausschliesslich im Uferbereich von Gebirgsflüssen vor, welche regelmässig von Hochwasser überflutet und somit von der Vegetation befreit werden. Auch muss der Standort vollständig besonnt sein. Die Türks Dornschrecke ist in der Schweiz vom Aussterben bedroht. Neben vereinzelten Verbreitungsgebieten in Graubünden, im Wallis und im Berner Oberland ist das Sense- und Schwarzwassergebiet der Verbreitungsschwerpunkt in der Schweiz. Sie lässt sich bei uns von März bis November beobachten.
So fördern wir die Türks Dornschrecke: Die Türks Dornschrecke ist auf offene Kiesbänke angewiesen. Der Bewuchs von Neophyten gefährdet jedoch diesen Lebensraum. Der Naturpark organisiert und koordiniert regelmässig Landschaftspflegeeinsätze, bei denen die Neophyten in der Auenlandschaft entfernt werden, damit die Kiesbänke offen bleiben.
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