Der Flussuferläufer ist selten geworden. Im Naturpark Gantrisch leben noch wenige Brutpaare.
Sein Name verrät bereits viel: Emsig läuft der Flussuferläufer entlang steiniger Flussufer und sucht nach Insekten und kleinen Weichtieren. Dabei wippt sein Hinterteil ständig auf und ab. Die Eier, die Steinen zum Verwechseln ähnlich sehen, legt er in flache Kiesmulden am Boden. Sobald Gefahr durch Fressfeinde droht, verhält er sich wie ein verletzter Vogel und schleppt sich theatralisch vor dem Feind her, um von seinem Gelege abzulenken. Der Flussuferläufer reagiert sehr sensibel auf Störungen während der Brutzeit. Vor allem freilaufende Hunde sind ein Problem. In der Schweiz zählt man nur noch rund 100 Brutpaare, wovon um die fünf im Naturpark Gantrisch heimisch sind.
So fördern wir den Flussuferläufer: Wir helfen dem Flussuferläufer, wenn wir während der Brutzeit (Mitte April – Mitte Juli) beim Spazieren entlang von Flussufern besonders vorsichtig sind: Die kleinen Eier und Küken sind gut getarnt und daher leicht zu übersehen. Daher auf dem Weg bleiben und Hunde an der Leine führen! Anhand von Informationskampagnen wird die Bevölkerung für die Lebensweise der Flussuferläufer sensibilisiert. Auch die Ranger:innen machen bei ihren Einsätzen an der Sense die Besucher:innen darauf aufmerksam.
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