Mit dem «Naturpark-Poschi» in den Naturpark Gantrisch

Die Raiffeisenbanken Gürbe und Schwarzwasser und der Förderverein Region Gantrisch setzen sich mit einer Mobilitätspartnerschaft gemeinsam dafür ein, dass die Gäste in Zukunft klimafreundlicher in den Naturpark Gantrisch anreisen können. Ab sofort und bis im Jahr 2026 ist das «Naturpark-Poschi» unterwegs.

Ein farbenfrohes Banner mit der Aufschrift «Zäme ungerwägs» ziert neu eines der Postautos, die durch den Naturpark Gantrisch fahren: Das «Naturpark-Poschi» wird von PostAuto betrieben und ist nun regelmässig im Naturpark Gantrisch, unter anderem auf der Gurnigel-Linie 323, unterwegs. Das «Naturpark-Poschi» ist während der nächsten drei Jahre im Einsatz.

Der Förderverein Region Gantrisch (FRG) setzt sich für einen sanften Tourismus und eine zeitgemässe, klimaschonende Mobilität ein. Ziel ist, dass der motorisierte Individualverkehr reduziert und der öffentliche Verkehr gestärkt wird. Darum engagiert sich der FRG seit vielen Jahren für eine Verbesserung des ÖV, insbesondere im Gurnigelgebiet, und fördert nachhaltige Mobilitätsformen.

«Zäme ungerwägs»
Die Raiffeisenbanken Gürbe und Schwarzwasser unterstützen diese Bestrebungen nun in einer Partnerschaft für nachhaltige Mobilität. «Mobilität ist ein Thema, das uns alle jeden Tag beschäftigt. Wenn wir mit der Mobilitätspartnerschaft dazu beitragen können, dass die Gäste klimafreundlicher in den Naturpark Gantrisch fahren können, haben wir unser Ziel erreicht», so Roland Schütz, Vorsitzender der Raiffeisenbank Schwarzwasser.

Auch für Rolf Bolliger, Vorsitzender der Raiffeisenbank Gürbe, ist klar: «Als lokale Bank fühlen wir uns der Region verpflichtet, nicht nur das Geld in der Region zu verdienen, sondern es auch wieder in den Wirtschaftskreislauf zu reinvestieren – und hier erst noch für ein Nachhaltigkeitsprojekt.» Lydia Plüss, Geschäftsführerin des FRG, «schätzt das Engagement der Unternehmen in der Region» und «freut sich sehr über die Zusammenarbeit mit Raiffeisen – sie zeigt, dass der Naturpark Gantrisch von ganz unterschiedlichen Partnern mitgetragen wird».

Das Thema nachhaltige Mobilität wird im Naturpark Gantrisch auch künftig wichtig bleiben. Katharina Conradin, Bereichsleiterin Mobilität und Wirtschaft beim FRG, freut sich deshalb umso mehr über die Unterstützung der Raiffeisenbanken Gürbe und Schwarzwasser: «Sie ermöglicht uns, die Mobilität im Naturpark Gantrisch weiterzuentwickeln und so zu gestalten, dass sie für Natur und Mensch nachhaltig ist – eben ganz im Sinne von zäme ungerwägs.»

Mobilitätsangebote im Naturpark Gantrisch

In den letzten Jahren hat der Förderverein Region Gantrisch in Zusammenarbeit mit Parkge-meinden und Partnern verschiedene klimafreundliche und nachhaltige Mobilitätsprojekte ins Leben gerufen. Diese können dank des Engagements von Parkgemeinden sowie Partnern und der Mobilitätspartnerschaft mit den Raiffeisenbanken Gürbe und Schwarzwasser weiter-betrieben und weiterentwickelt werden:

Ab Ende Dezember bis Ende Februar jeweils am Samstag sowie an allgemeinen Feiertagen bringt der Schneebus die Naturpark-Besuchenden vier Mal täglich von Schwarzenburg bis Rüschegg Schwarzenbühl, Kurhaus (Linie 615).

Die Gäggersteg-Linie (616) verkehrt jeweils von Ende Juni bis Ende Oktober am Samstag und am Sonntag.

Mitfahrpunkte: Ab Schwarzenburg bis Gurnigel sowie ab Schwarzenburg bis Schwarzenbühl können die Naturpark-Besuchenden an den markierten Standorten auf eine Mitfahrgelegenheit warten oder Besucher:innen mitfahren lassen.

Weitere Infos zur Anreise in den Naturpark Gantrisch findest du direkt auf dieser Seite:



Aktuelles aus dem Naturpark

Wir blicken auf ein tatkräftiges Jahr 2023 zurück: Der Projektbericht «Förderung der Natur- und Landschaftswerte im Naturpark Gantrisch» zeigt auf, wo der Naturpark für Natur und Landschaft mit seinen engagierten Partnern, Partnerinnen und Freiwilligen gewirkt hat.
Das Gebiet Ahörndler bei Wattenwil ist aufgrund von starker Hangrutschgefahr gesperrt.
Die Amphibien sind unterwegs zu ihren Laichgewässern. Dabei müssen sie oft Strassen queren, was ihnen zum Verhängnis wird. Was wir dagegen tun und wo du helfen kannst, erfährst du in diesem Beitrag.