Erlebniswelt Kultur

Das kulturelle Angebot im Naturpark Gantrisch ist vielfältig. Das Netzwerk der Kulturschaffenden und -interessenten wird an verschiedenen Anlässen gepflegt. Der Gantrisch Kultur Kalender präsentiert das aktuelle Angebot, ergänzend erscheinen in der Gantrischpost regelmässig Artikel mit Wissensthemen.

Der sorgsame Umgang mit unserem Kulturgut und das vielfältige kulturelle Angebot im Naturpark werden gepflegt. So wird die Identität der Region bewahrt und weitergegeben damit sich auch spätere Generationen noch daran erfreuen können. Kommen Sie mit auf eine interessante Führung, zum Beispiel durch die Klosterruine Rüeggisberg oder zur Grasburg.

Abegg-Stiftung, Riggisberg

In den Museumsräumen der Abegg-Stiftung sind mehr als 7000 kunsthistorisch wertvolle Textilien und ausgewählte Kunstgegenstände zu bestaunen. Das Museum mit der umfangreichen Bibliothek und dem wissenschaftlichen Institut ist weltweit bekannt.

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Gurnigelbad - die Stadt im Walde

Erleben Sie eine Zeitreise in die Blütezeit des Grandhotels Gurnigelbad auf unserem Theaterrundgang «Gurnigelbad – die Stadt im Walde». Inszeniert und geschrieben von Davina Siegenthaler Hugi auf der Grundlage des gleichnamigen Buchs von Christian Raaflaub.

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Klosterruine, Rüeggisberg

Im Hochmittelalter erlebte das ehemalige Cluniazenserpriorat seine Blütezeit. Ach heute ist die Ruine ein beliebter Ort für Ausflüge und es finden in den alten Mauern zahlreiche Events, wie z.B. der alljährliche Klostersommer statt.

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Link zu Führungen in der Klosterruine.

Vreneli-Museum, Guggisberg

«s isch äben e Mönsch uf Ärde – Simelibärg!» – So beginnt das wohl älteste und berühmteste Volkslied der Schweiz, das bis heute lebendig blieb. Mehr darüber und über die kurzen Röcke der Guggisberger Tracht erfährt man im Vrenelimuseum.

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Erlebniswelt Kultur

Freilichttheater in der Klosterruine Rüeggisberg

Im Jahr 1327 führt eine kirchenpolitische Mission den Franziskanermönch William von Baskerville, begleitet von seinem Schüler Adson, in ein abgelegenes Kloster in den Alpen. Hier werden die beiden Zeugen einer Reihe mysteriöser Morde, bei deren Aufklärung sie einem religiös verbohrten Mönch auf die Spur kommen. Dieser versucht ein vermeintlich ketzerisches Buch mit allen Mitteln vor allzu wissbegierigen Augen zu verbergen. Am Ende sind Gift und Feuer seine stärksten Waffen.

Die berndeutsche Inszenierung von Oliver Stein verwandelt die Ruine Rüeggisberg mit imposanten Bildern in ein intaktes mittelalterliches Kloster, aus dessen Mauern immer wieder dezente geistliche Gesänge hallen. Die Geschichte mit ihren witzigen, aber auch tragischen Figuren, verdichtet mit vielerlei Ränkespielen, verspricht reichlich Spannung und offenbart auf eine moderne Art die Abgründe mittelalterlichen Denkens und Handelns. Die Szenen und Bilder gehen unter die Haut; intensive Theatermomente sind garantiert.

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KulturObjekte

Das Vreneli-Museum ist online jederzeit für Sie offen.

Die über 1000 Objekte im Vreneli-Museum wurden elektronisch erfasst und sind so in einer Datenbank aufrufbar. Ob Sie einfach ein bisschen stöbern wollen oder nach etwas bestimmten suchen, es finden sich viele interessante Kulturobjekte.

Auf die Datenbank gelangen Sie mit einem Klick auf den untenstehenden Zugang oder indem Sie die Adresse www.cultart.ch/inventory eingeben.
Anmeldung: Besucher / Kennwort: Visitor

Link zur Datenbank CultArt

BauKultur

Traditionelle Bauweise schützen und nützen

Gibt es eine Baukultur in der Region Gantrisch? Und falls ja, wie hoch ist sie? Was ist überhaupt Baukultur? Dort wo Menschen ihren Lebensraum in seiner gesamten Vielfalt gestalten, entsteht Baukultur. Auch die Landschaft gehört dazu und Infrastrukturbauten. Eine hohe Baukultur führt zu gut gestalteten und lebendigen Städten und Dörfern. Baukultur ist also – schlicht gesagt – alles, inklusive der nicht bebauten Zwischenräume. Ob es die hohe Baukultur wirklich gibt, ist eine sehr individuelle Frage, denn im Zentrum steht der Mensch und die Frage, ob ihm die gebaute Struktur Wohlbefinden bringt.

Eine hohe Baukultur stiftet Identität. Man fühlt sich zuhause. Innerhalb jeder Gemeinde gibt es auch Orte, an denen man sich weniger willkommen fühlt. Wo liegen diese Orte? Sind es Orte von minderer Baukultur? Oft sind es Orte, wo eine Funktion oder kurzfristige Interessen im Zentrum der Planung und Umsetzung standen. Eine hohe Baukultur strebt nach einem Mehrwert und danach, Raum für Begegnungen zu schaffen. So ist zum Beispiel die Umgestaltung eines Parkplatzes in einen Dorfplatz Zeichen einer hohen Baukultur. Der Platz erfüllt technische Funktionen, aber auch ökonomische, ökologische und kulturelle Bedürfnisse. Eine hohe Baukultur schafft Mehrwert. Bauten und Landschaften leisten einen Beitrag zu Wirtschaftlichkeit und Aussenwahrnehmung. Eine nachhaltige und auf Qualität ausgerichtete Wertschöpfung trägt wesentlich zu Wohlstand und Stabilität bei.

Zu einer guten Baukultur gehört Qualität beim Bauen: ressourcenschonende Bauweise und handwerkliches Wissen und Können. Schaut man sich die Wirtschaft in der Region Gantrisch an, fällt kaum etwas so auf wie das Angebot an Holzproduzenten, Holzverarbeitern, Holzbaufirmen, Zimmereien, Schnitzern und so weiter. Ein mächtiger Indikator für eine Bauweise, die lokale Ressourcen berücksichtigt und das Handwerk pflegt und weitergibt. Die Holzbranche hat Tradition und ist grundsätzlich nachhaltig. Aufgrund ihrer Qualität und Langlebigkeit wird sie auch wertgeschätzt. Das Leben in und um Holzbauten vermittelt ein besonderes Wohngefühl.

Zudem vereint die Holzbauweise alte Werte und heutige Bedürfnisse – ein weiteres Merkmal hoher Baukultur: die Gleichzeitigkeit von alt und neu. Historischer Bestand und zeitgenössisches Schaffen gehören zusammen, denn wir erleben unsere Umwelt immer als Ganzes. Daher darf auch nicht der architektonische Leuchtturm gesondert vom denkmalgeschützten Haus oder von der «gewöhnlichen» Neubausiedlung oder dem Sportplatz betrachtet werden.

Leitfaden Räumliche Planung

Dieser Leitfaden richtet sich an Behörden, Planende und Interessierte, für Planungen im Perimeter des Naturparks Gantrisch und zeigt, welche besonderen Bedingungen für Gemeinden im Naturpark gelten. Diese sind besonders bei Ortsplanungen hilfreich. Die Berücksichtigung dieses Leitfadens trägt dazu bei, dass die Schönheit der Orte und Landschaften im Park sowohl für die Bewohnerinnen und Bewohner als auch für die Schweizer Bevölkerung bewahrt und gesetzlich verankert wird.

Zum Leitfaden Räumliche Planung

Baukultur zum Anschauen

Die beiden Maillart-Brücken zwischen Schwarzenburg und Hinterfultigen sind ein weltbekanntes Ziel für Architekten und Liebhaber.
→ Zur Wanderung

 

Der Schweizer Robert Maillart gilt heute als einer der einflussreichsten Ingenieure des 20. Jahrhunderts. Er schuf richtungweisende Bogenbrücken aus Stahlbeton. Im Regionalen Naturpark Gantrisch sind zwei dieser Brücken zu entdecken: die «Rossgrabenbrücke» und die «Schwandbachbrücke».

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