Neuntöter (Lanius collurio)

Fauna
Neuntöter (Lanius collurio)
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Woher hat der seltene Vogel wohl seinen Namen?

Der Neuntöter ist mit seiner schwarzen Augenbinde und dem rostroten Rücken gut erkennbar. Er ist auf dichte Hecken mit Dornbüschen angewiesen, denn dort legt er seine Vorratskammer an: Auf die Dornen der Wildsträucher spiesst er die erbeuteten Insekten und Mäuse auf. Früher dachte man irrtümlicherweise, dass er zuerst neun Tiere aufspiesst, bevor er zu fressen beginnt. In diesen Dornbüschen legt er auch sein Nest an. Für die Nahrungssuche benötigt er Magerwiesen. Der Neuntöter ist also auf eine intakte Landschaft mit vielen Kleinstrukturen und mit einer extensiven Bewirtschaftung angewiesen.
So fördern wir den Neuntöter: Jährlich werden Heckenaufwertungen und Neupflanzungen von Hecken im Naturpark durchgeführt, bei denen Kleinstrukturen wie Ast- und Steinhaufen erstellt und dornentragende Arten wie Widrosen, Schwarz-, Weiss- und Kreuzdorn gefördert werden.

Kontakt

Naturpark Gantrisch, Projektleitung Wissen und Forschung
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