Vreneli-Museum im "Trifelers Bäbis Stöckli"

Gleich gegenüber der Kirche Guggisberg liegt das gut 200-jährige „Stöckli“, in dem heute das „Vreneli“- Museum untergebracht ist. Besonders beachtenswert sind die Malereien aus der Bauzeit und das „Trompe l’oeil“. Neben dem Haus steht der „Vreneli“- Brunnen mit der von Max Fueter gestalteten Bronzefigur.


Das frisch renovierte Vreneli-Museum in Guggisberg

Das frisch renovierte Vreneli-Museum in Guggisberg

Das frisch renovierte Vreneli-Museum in Guggisberg

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So beginnt das wohl älteste und berühmteste Volkslied der Schweiz, das bis heute lebendig blieb. Die tragische Liebesgeschichte spielt in Guggisberg. Mehr darüber erfährt man im kleinen, feinen Vrenelimuseum.

Das Vreneli-Museum ist auf Voranmeldung für Führungen geöffnet. Eine Führung dauert zwischen ein einhalb bis zwei Stunden. Anmeldungen bitte unter:

 

"Trifelers Bäbis Stöckli"

Das „Stöckli“ (so nennt man im Bernbiet den Alterssitz) erbaute Zimmermeister Hans Beyeler 1812 für Christen Beyeler und Anna Burri. Den Namen hat es von der vorletzten Besitzerin, der Näherin Barbara Glaus, geb. Michel (gestorben 1918).

Besonders beachtenswert sind die Malereien aus der Bauzeit, so Inschriften mit prächtig verzierten Anfangsbuchstaben, Marmorierungen und auf einem Fensterladen ein „Trompe l’oeil“ (ein aus dem Fenster blickendes Guggisberger Paar).

Im 20. Jahrhundert legte die Besitzerfamilie des ehemaligen Gemeindeschreibers Ernst W. Stalder eine umfangreiche Sammlung von Geräten und Gegenständen an. Im Zusammen­hang mit dem Jubiläum „850 Jahre Guggisberg“ wurde 1998 eine erste Ausstellung zum „Vreneli ab em Guggisbärg“ eingerichtet. Seit der Gründung des Trägervereins „Vreneli“- Museum Guggisberg wird die erweiterte Sammlung durch ein Führungsteam betreut.

Am Weg neben dem Haus steht der „Vreneli“- Brunnen: Er wurde 1973 von der ehemaligen Guggisbergerin Bertha Giger-Hostettler gestiftet. Die „Vreneli“- Bronzefigur schuf der Berner Künstler Max Fueter.

Besitzer
Christoph und Hans Oetliker, Gartenstrasse 6 / PF 2, 3074 Muri /
mit langfristigem Vertrag gemietet durch den Verein „Vreneli“- Museum Guggisberg, 
Alfred Hauser (Präsident), Sand, 3158 Guggisberg / 031 735 51 26 / a-hauser(at)bluewin(dot)ch

Renovationen / Erneuerungen
Im Winter 2011/12 konnten die schadhaften Fundamente des Hauses dank tatkräftiger Finanzhilfe der Denkmalpflege, der Gemeinde, der Schweizer Berghilfe und vieler privater Spender erneuert und im Erdgeschoss ein Empfangsraum eingerichtet werden.

Anreise
Staatsstrassen 10 km ab Schwarzenburg via Milken-Riffenmatt oder via Riedstätt-Kalchstätten / Postautoverbindung Linie 612 Schwarzenburg-Guggisberg.

Informationen / Kontakte
Literatur: Schweizerische Kunstführer „Guggisberg BE“, Serie 36, Nr. 358 / ISBNM 3-85782-5
Kontaktstelle: Therese Aebischer, Thürli, 3158 Guggisberg / 031 735 53 47 / theres.aebischer@bluewin.ch

s isch äben e Mönsch uf Ärde - Simelibärg! So beginnt das wohl älteste Volkslied der Schweiz, das bis heute lebendig blieb. Die tragische Liebesgeschichte spielt in Guggisberg. Mehr darüber erfährt man im kleinen, feinen Vrenelimuseum.

Adresse:
Vreneli-Museum Guggisberg
Dorf 75
3158 Guggisberg
[Webseite]
Swisstopo