Vernetzung 2017 PLUS und Landschaftsqualitätsbeiträge

Neues Vernetzungsprojekt 2017 PLUS

Vernetzung 2017 PLUS

Mit dem Start ins neue Jahr 2017 beginnt auch das neue Vernetzungsprojekt 2017 PLUS. Gerne möchten wir, als „Regionale Koordinationsstelle Gantrisch“, Euch über die nächsten Schritte informieren.

Informationsveranstaltungen
Wir empfehlen, die Informationsveranstaltungen des INFORAMA zur Vernetzung 2017 PLUS zu besuchen, an denen wir Euch zusätzlich die regionalen Besonderheiten erläutern werden. An diesen Veranstaltungen erfahrt Ihr auch, welche neuen Massnahmen gelten, welche angemeldeten Flächen der letzten Periode automatisch übernommen werden und wie die Eingabemasken funktionieren. Sie finden statt am:

18.01.17, 20 Uhr      Oberbütschel, Restaurant Bütschelegg

30.01.17, 20 Uhr      Guggisberg, Restaurant Sternen

(24.01.17, 20 Uhr     Münsingen, Restaurant Ochsen)

13.02.17, 20 Uhr      Plaffeien

Kostenlose Hotline
Für Fragen während der Agrardatenerhebung vom 10.-28. Februar 2017 wird der Naturpark Gantrisch zur Unterstützung der Landwirte wieder eine kostenlose Hotline einrichten. Folgende Personen helfen Euch gerne weiter:

Jörg Nydegger N 076 543 89 84
Landplan (Adrian Kräuchi/ Markus Steiner) T 031 809 19 50
Christoph Blöchlinger (Schwarzenburg, Oberbalm) N 079 579 94 41
Emanuel Egger (Plaffeien) N 079 484 22 51

Aktuelle Dokumente
Aktuelle Dokumente und Informationen zur Vernetzung 2017 PLUS findet Ihr unter:

Anforderungen Vernetzung ab 2017 V1.0

Zuweisung BFF je Massnahmengebiet

Beraterliste

Massnahmenblätter für LQB ab 2015

FAQ - Häufige Fragen

Perimeter
Die ganze Gemeinde Belp gehört bei der Vernetzung 2017 PLUS zum Perimeter des Naturpark Gantrisch

Gruppenberatungen/ einzelbetriebliche Beratungen für die Vernetzung 2017 PLUS
Die Teilnahme aller Landwirte/ Landwirtinnen an einer Beratung innerhalb der neuen 8 Jahres-Periode wird obligatorisch sein. Bei Nichterfüllung sind kantonsweit Sanktionen vorgesehen, (da die Beratungen in anderen Perimetern für die Landwirte kostenpflichtig sind!).

1. Gruppenberatungen: Im Naturpark Gantrisch sind dank der Unterstützung durch die Gemeinden die Gruppenberatungen für die Landwirte weiterhin gratis. Sie werden von den bereits bekannten Beratern durchgeführt. Uns ist es wichtig, die bewährten, erfolgreichen Strukturen weiterzuführen.

Vorzugsweise werden diese Gruppenberatungen in den ersten 4-5 Jahren der Vernetzungsperiode stattfinden. Der Naturpark bietet die Landwirte wie gewohnt dazu auf. Bei den Gruppenberatungen werden wir als erstes die Landwirte einladen, deren Flächen in der nächsten Periode wegen geänderter Auflagen zu Problemen führen könnten, um gemeinsam eine Lösung zu suchen.

2. Einzelbetriebliche Beratung: Wünscht ein Landwirt eine einzelbetriebliche Beratung, wählt er einen Berater aus der Liste der für den Naturpark Gantrisch zugelassenen Berater aus und vereinbart die Beratung auf seinem Hof. Der Landwirt erhält hierfür eine Rechnung vom Berater. Von der Rechnung kann der Landwirt 50.- Fr. dem Förderverein Region Gantrisch (Schlossgasse 13, 3150 Schwarzenburg) in Rechnung stellen. Somit kann jeder Landwirt profitieren.

Trägerschaft/ Regionale Koordinationsstelle Gantrisch
Neu liegt die Trägerschaft aller Vernetzungsprojekt 2017 PLUS beim Kanton, da dieser alle Vernetzungsprojekte vereinheitlicht und zusammengeführt hat. Der Förderverein Region Gantrisch führt aber weiterhin die Geschäftsstelle der Regionalen Koordinationsstelle Gantrisch und übernimmt grundsätzlich die gleichen Aufgaben wie vorher.

Neue Massnahmen
Auch wenn wir durch Einsitz in Spurgruppe und Begleitgruppe einige Dinge zum Guten für den Gantrisch drehen konnten, bringt eine neue Periode auch Veränderungen mit sich. Wir empfehlen die Massnahmen noch einmal genau zu lesen. Die grössten Auswirkungen im Gantrisch erwarten wir bei:
EXWI/ WIGW:neu beträgt der Rückzugsstreifen 10% (vorher: statt 5-10% )
EXWE am Waldrand neu:
Grenzt die Weide auf einer Länge von mindestens 50 Metern unmittelbar an einen Waldrand, so muss nur die Hälfte der erforderlichen Strukturelemente auf der Weidefläche vorhanden sein (mindestens 2.5%).
Beide Massnahmen wurden vom BLW so gefordert.

Für unsere Region sind die Vernetzungsbeiträge nach DZV von entscheidender Bedeutung. Im Jahr 2015 flossen 4'374'175 CHF für Vernetzung und Qualität an die Berner Landwirtschaftsbetriebe im Perimeter des Naturparks Gantrisch. Für uns läuft das Vernetzungsprojekt fast unverändert weiter, während andere Regionen im Kanton Bern durch die Zusammenlegung diverser Trägerschaften, die Angleichung der Massnahmen sowie die Finanzierung des Projektes erhebliche Probleme haben.

Lasst uns gemeinsam das erfolgreiche Vernetzungsprojekt Gantrisch in der 3. Periode weiterführen!